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Das sind wir

Über uns

Grundlagen und Ziele der Arbeit

Zum Erziehungskonzept unserer Schule gehören:

  • der theoretische Hintergrund

  • die Menschenbildannahmen

  • die Zielvorstellungen.

 

Der theoretische Hintergrund beruht auf der Kernaussage, dass jeder Mensch ohne Ausnahme, also auch Kinder und Jugendliche mit Behinderung,

  • sich an Sinn und Bedeutung orientieren

  • aufgrund interner Vorstellungen und Werthaltungen handeln

  • Absichten und Ziele verfolgen

  • Handlungspläne entwickeln

  • bewusstseins- und erkenntnisfähig sind

  • sich zum Gegenstand eigener Betrachtungen machen können

  • sich von sich selbst distanzieren können

  • sich mitteilen können.

 

Ihre subjektiven Theorien dienen der Beschreibung, der Erklärung, der Prognose und dem Erwerb von Handlungswissen auf die Umwelt und ihr Selbst bezogen. Die daraus

entstandenen Sichtweisen und Interpretationsmuster von Welt und Selbst bestimmen die gesamte individuelle Wirklichkeitserfahrung und damit die Handlungsplanung.

 

Mit dieser theoretischen Sichtweise sind anthropologische Kernannahmen verbunden, die jedem Menschen die Fähigkeiten zur Autonomie, Reflexivität, Rationalität und Kommunikation zusprechen. Sie entsprechen den Menschbildannahmen der humanistischen Psychologie (Rogers, Cohn, Kommunikationstheorien; Watzlawik, von Thun).

Das Menschenbild, auf dem unsere Arbeit beruht, sieht alle Menschen, also auch Menschen mit Behinderung, als grundsätzlich fähig, ihr Potential zu verwirklichen mit dem Ziel, mehr Autonomie, Reflexivität, Rationalität und Kommunikationsfähigkeit zu erreichen.

Die Menschenbildannahmen bilden die Grundlage unseres erzieherischen Handelns, sie bestimmen die Störungs- und Handlungstheorien ebenso wie die Strukturen und Methoden unserer Erziehung, im Folgenden dargestellt durch ein Modell nach Mutzek (Mutzek 1997).

Die Menschenbildannahmen unterstellen nicht, dass Menschen immer optimal handeln, aber grundsätzlich das Potential haben, dies zu tun.

Menschenbildannahmen sind nicht nur beschreibend zu verstehen, sondern sie sind auch wertend. Damit sind sie auch die Zielvorstellungen in unserem Erziehungskonzept:

Erziehung wird in unserer Schule also so verstanden, dass Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu mehr Rationalität, Reflexivität, Autonomie und Kommunikationsfähigkeit unterstützt werden.

Daraus leiten sich als erzieherische Grundhaltungen für alle Menschen in der Stephanusschule ab: Akzeptanz, Empathie und Kongruenz.

Die Erziehungsarbeit findet in einem Klima vertrauensvoller verlässlicher Beziehungen statt. Emotionale Unterstützung einerseits und emotional-soziale Anforderungen andererseits müssen in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.

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